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Nachdenkliche junge Frau mit Smartphone auf einem türkisfarbenen Sofa.

Kaufen oder Mieten: Was lohnt sich jetzt?

Auch wenn die steigenden Zinsen immer mehr Interessenten dazu verleiten, nach Immobilien zur Miete statt zum Kauf Ausschau zu halten, bedeutet das nicht, dass sich diese Option tatsächlich mehr lohnt. Wir erklären Ihnen in diesem Beitrag die Vor- und Nachteile und unterstützen Sie bei Ihrer Entscheidungsfindung.

Die Entwicklungen auf einen Blick

Aufgrund der Inflation wandelt sich der Immobilienmarkt. Denn um der Geldentwertung entgegenzuwirken, steigen die Zinsen. Für ein zehnjähriges Baudarlehen zahlen Käufer aktuell etwa vier Prozent und mehr – mindestens viermal so viel wie noch vor wenigen Jahren. Dass es dadurch schwieriger wird, sich eine Immobilie zu leisten, steht außer Frage.

Beachten Sie allerdings, dass gerade jetzt die Kaufpreise sinken. Durch die verringerte Nachfrage zahlen Sie für ein Haus circa sieben Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Wohnungspreise verzeichnen sogar ein Minus von ungefähr zehn Prozent. Mietpreise schnellen dagegen in die Höhe und liegen bei Häusern etwa 6,4 Prozent über dem Vorjahrespreis, bei Wohnungen beträgt das Plus 3,4 Prozent – Tendenz steigend.

Das spricht für einen Kauf

Fest steht: Suchen Sie eine sichere Altersvorsorge, sollten Sie eine Immobilie kaufen. Irgendwann ist das Haus abbezahlt und Sie wohnen nahezu kostenfrei in Ihren eigenen vier Wänden. Auch als Investitionsobjekt eignet sich eine Immobilie mehr denn je, da Sie diese anschließend vermieten können und von monatlichen Zusatzeinnahmen profitieren. Damit die Rechnung aufgeht, sollten Sie sich von Finanzexperten zu verschiedenen Angeboten beraten lassen und sich frühzeitig einen Kredit mit möglichst langer Laufzeit sichern, um für die nächsten Jahre sicher kalkulieren zu können. Denn laut Prognosen werden die Zinsen erst einmal nicht sinken.

Gehen Sie diesen Schritt aber nur, wenn Sie über ausreichend Eigenkapital verfügen, denn die Banken haben Ihre Anforderungen für eine Kreditzusage hochgeschraubt. Steuern Sie mindestens 20 bis 30 Prozent des Immobilienpreises von Ihrem Eigenkapital bei. Und das nicht nur, weil es andernfalls schwerer ist, einen passenden Kredit zu erhalten – gleichzeitig müssten Sie mit besonders hohen Zinsen rechnen.

In diesen Fällen lohnt sich eine Mietimmobilie

Eine Immobilie zu kaufen ist zwar grundsätzlich sinnvoll, aber dennoch nicht immer die beste Lösung. Gerade bei geringem Eigenkapital sollten Sie eher über eine Mietimmobilie nachdenken, um monatlich weiterhin über genügend Rücklagen zu verfügen. Auch wenn Sie sehr flexibel sein möchten und Ihren Wohnort in den kommenden Jahren voraussichtlich noch einmal ändern, lohnt sich Mieten mehr.

Als Hilfestellung können Sie das Kaufpreis-Miete-Verhältnis berechnen, das aber nur zur ersten Orientierung dient. Hierzu dividieren Sie den Kaufpreis Ihrer Wunschimmobilie inklusive Nebenkosten durch die Jahreskaltmiete für eine vergleichbare Mietimmobilie. Erhalten Sie ein Ergebnis von unter 20, kann sich der Kauf besonders lohnen. Bei Werten ab 25 sollten Sie eher die Mietimmobilie wählen oder ein anderes Eigenheim in Erwägung ziehen, bei dem das Kaufpreis-Miete-Verhältnis vorteilhafter ausfällt.

Wir von Schlösser Immobilien & Baufinanzierung beraten Sie gerne und finden die ideale Lösung, mit der Sie langfristig zufrieden sind! Kontaktieren Sie uns noch heute und profitieren Sie von unserer langjährigen Expertise der Immobilien- und Finanzierungsbranche.

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